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"Flüstern und Schreien"-Kultfilm Regisseur Dieter Schumann im Gespräch mit Antje Riis

‧ 102m 8s

Wie kam der gelernte Matrose Dieter Schumann zur DEFA und überhaupt auf die Idee, einen Film über DDR-Musik und junge Fans zu drehen? Wie wurden die Bands ausgewählt und wie hat er sie und die Protagonisten überzeugt, dabei zu sein? Welche Band sagte ab, weil das Gerücht kursierte, Schumann sei von der Stasi? Wer erfand den Titel „Flüstern & Schreien“? Und warum lief der Film zunächst im westdeutschen Fernsehen und nicht im Fernsehen der DDR? Das und vieles mehr gibt es nur bei Born in the GDR.

Und wir sprechen über seinen neuen Dokumentarfilm „Garten der Hoffnung“, für den Schumann...

Meine Geschichten aus einem verschwundenen Land- Depeche Mode am 9/11 in Wien und 1993 in Leipzig

Meine Geschichten aus einem verschwundenen Land- Depeche Mode am 9/11 in Wien und 1993 in Leipzig

‧ 21m 50s

Jeder weiß, wo er am 11. September 2001 war, als die islamistischen Anschläge in den USA die Welt erschüttern. Auch ich weiß es noch genau: in Wien. Und am Abend bei Depeche Mode. Warum ich ungeplant auf das Depeche Mode-Konzert kam und warum mir die Band diesen Tag gerettet hat, erzähle ich in dieser Folge.

Meine Geschichte mit Depeche Mode beginnt allerdings viel früher: Im Juni 1993 spielen sie nach dem Mauerfall zum ersten Mal in Ostdeutschland, in Leipzig. 40.000 Menschen auf der Festwiese. Und ich bin nicht nur beim Konzert dabei, ich bin Backstage dabei. Was mein damaliger Job...

Erste DDR-Profi-Rock-Schlagzeugerin: Tina Powileit im Gespräch mit Antje Riis

Erste DDR-Profi-Rock-Schlagzeugerin: Tina Powileit im Gespräch mit Antje Riis

‧ 109m 31s

Leichtathletik, Reitsport und Akkordeon sind ihre Leidenschaften in Kindheit und Jugend, bis ein Zufall sie zum Schlagzeug spielen bringt und von Klaus Selmke (City) unterstützt wird.

Nach dem Kino-Hit "Die Alleinseglerin" und auf dem Höhepunkt der Mona Lise-Karriere und nachdem sie zum erstem Mal Mutter wurde, verschwand die DDR und Mona Lise löste sich auf, Tina arbeitet in einem Squash-Center. Schließlich holt Gerhard Gundermann sie zu seiner Band "Die Seilschaft".

Tina erzählt, wie sie sich als reine Frauenband in der Männerdomäne der DDR- Rockmusik behaupteten, warum wurde daraus dann doch eine gemischte Band, Stasi-Besuche, ihre absurde Mauerfalltag-Geschichte, wie sie nach...

Flachwitze-Queen, Moderatorin und Sängerin Seraphina Kalze im Gespräch mit Antje Riis

Flachwitze-Queen, Moderatorin und Sängerin Seraphina Kalze im Gespräch mit Antje Riis

‧ 85m 30s

Allein auf Instagram bringt sie rund eine halbe Million Menschen regelmäßig zum Lachen:
1983 in Halle an der Saale geboren, erlebt sie noch bewusst als Kind die DDR und den Mauerfall und vor allem die tiefgreifenden Veränderungen, die diese Zeit für ihre Familie mit sich bringt. Offen und sehr persönlich wie selten spricht sie über die Umbruchserfahrungen ihrer Eltern nach der Wiedervereinigung, darüber, wie diese Erlebnisse sie bis heute prägen und warum sie vieles aus ihrer ostdeutschen Erziehung bewusst an ihre eigenen Kinder weitergibt, auch wenn sie damit manchmal mit dem heutigen Zeitgeist aneckt.

Außerdem erzählt Seraphina vom frühen Verlust...

DDR-

DDR-"Asozialen-Paragraf"- Weggenommen und adoptiert: Tim Steinwender im Gespräch mit Antje Riis

‧ 80m 1s

Mein heutiger Gast ist Tim Steinwender. Seine Mutter Ramona ist 1978 erst 15 Jahre alt, als sie mit ihm schwanger wird. Doch statt Unterstützung zu bekommen, gerät sie ins Visier des Jugendamtes: die Begründung für die angebliche Kindeswohlgefährdung ist erschreckend schlicht: „jugendliche Mutti“.

Mit nur elf Monaten wird Tim seiner Mutter weggenommen und in ein DDR-Wochenheim gebracht. Wenig später unterschreibt Ramona die Adoptionsfreigabe. Kurz darauf wird sie wegen sogenannter „Arbeitsbummelei“ verhaftet und zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Der berüchtigte § 249 des Strafgesetzbuches machte es möglich, auch diffamierend als „Asozialen-Paragraf“ bezeichnet. Er kriminalisierte Menschen, die als arbeitsscheu galten oder anderweitig „aus...

Köchin des Jahres 2026: Maria Groß im Gespräch mit Antje Riis

Köchin des Jahres 2026: Maria Groß im Gespräch mit Antje Riis

‧ 89m 0s

Für diese Folge bin ich nach Thüringen gereist, genauer gesagt nach Erfurt- Bischleben in die "Bachstelze" zu Maria Groß. Wir sprechen über ihre Kindheit in der DDR, die Umbrüche nach dem Mauerfall, ihren ungewöhnlichen Weg in die Spitzenküche und darüber, wie ihre Herkunft bis heute ihre Küche prägt. Außerdem geht es um ostdeutsche Identität, Heimat, ihre Rückkehr nach Thüringen und warum Orte wie die Bachstelze gerade heute so wichtig sind.

Amor und die Kids, Die Prinzen: Tobias Künzel im Gespräch mit Antje Riis

Amor und die Kids, Die Prinzen: Tobias Künzel im Gespräch mit Antje Riis

‧ 82m 7s

Wir sprechen über seinen ungewöhnlichen Weg: vom Neunjährigen im Thomanerchor über das Leben im Internat bis hin zu ersten musikalischen Erfolgen in der DDR. Tobias erzählt von Reisen in den Westen, den subtilen Einfluss der Stasi und den Herausforderungen während der NVA-Zeit.

Natürlich geht es auch um die Zeit nach dem Mauerfall: die entscheidende Begegnung mit Annette Humpe, wie es war, die erste Popsensation aus dem Osten im wiedervereinten Deutschland zu sein und die beeindruckende Karriere mit Millionen verkaufter Tonträger und warum jetzt der richtige Moment für ein Comeback von „Amor und die Kids“ ist

Verlassene DDR-Kinder- Jördis Mahanta im Gespräch mit Antje Riis

Verlassene DDR-Kinder- Jördis Mahanta im Gespräch mit Antje Riis

‧ 58m 44s

Sommer 1989: In der DDR wächst der Protest. Tausende Menschen gehen auf die Straße, fordern Freiheit und Reformen. Doch während sich Geschichte auf den Straßen abspielt, passieren im Privaten Dinge, die bis heute kaum sichtbar sind.

Jördis Mahanta ist Teenager, als ihre Eltern nach einer Reise aus West-Berlin nicht zurückkommen.
Sie bleibt allein zurück in Ost-Berlin, Verlassen von den Eltern und der Frage: warum?

Sie spricht über den Schock, das plötzliche Alleinsein und Hunger, warum sie als Tochter von „Republikflüchtigen“ ins Visier der Stasi gerät, und was passiert, als sie nach dem Mauerfall unangekündigt an der Wohnungstür ihrer Eltern in...

Kino-und Theatermacher (

Kino-und Theatermacher ("Sonnenallee") Leander Haußmann im Gespräch mit Antje Riis

‧ 120m 19s

Er hat mit „Sonnenallee“ für den ersten erfolgreichen Kinofilm über die DDR nach der Wiedervereinigung gesorgt- wird ein zweiter Teil kommen?
Leander, 1959 in Quedlinburg im Bezirk Halle/Saale geboren, wächst in einer Theaterfamilie auf. Sein Vater Ezard Haußmann ist ein beliebter Schauspieler in Theater und Film, seine Mutter Kostümbildnerin. Das Leben ändert sich abrupt, als er 9 Jahre alt ist: Sein Vater erhält zehn Jahre Berufsverbot.

Von da an ist nichts wie zuvor, die Stasi Teil seines Lebens. Er lernt zunächst Facharbeiter für Tiefdruck, um dann Schauspieler zu werden. In Gera und Parchim, wo er anschließend engagiert wird, eckt er...

Antje Riis- Meine Geschichten aus einem verschwundenen Land- Musikerweckung

Antje Riis- Meine Geschichten aus einem verschwundenen Land- Musikerweckung

‧ 32m 3s

Wie konnte man ohne internationale Musik, die man nicht einfach kaufen konnte, als Teenager in der DDR überleben? Ich mochte die Musik, die einige DDR-Bands machten. Sie ist selbstverständlich Teil meiner Identität, weil es mein Aufwachsen stark geprägt hat. Und das lag maßgeblich daran, dass man seinen Lieblingsbands begegnen konnte.
Also, wie war das in der DDR, mit den Bands und den Fans? In dieser Folge erzähle ich euch von meinem ersten Konzert im Alter von 15 Jahren, was DDR-Rockmusik bei mir und vielen anderen ausgelöst hat, welche Anstrengungen unternommen wurden, um die Lieblingsbands wie Stern Meißen, Silly, Pankow oder...