Born in the GDR: Geschichte(n) aus einem verschwundenen Land

Wie war die DDR: Grau, stinkend und menschenverachtend? Geprägt von Menschlichkeit, Gleichberechtigung und kollektivem Miteinander? Viele Geschichten aus dem Osten sind noch zu erzählen, müssen erzählt werden. Antje Riis will sie in diesem Podcast einfangen und festhalten. Ihre Gäste haben die DDR erlebt und erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen vor und nach dem Mauerfall, wie sich das Leben für sie bis heute entwickelt und was sie sich für dich Zukunft wünschen.

Über die Gastgeberin: Antje Riis wurde in der DDR, in Leipzig, geboren. Ihr erster Beruf ist "Facharbeiter Kellner", zu dem sie sich im legendären Hotel Merkur Leipzig (heute Westin) ausbilden ließ. Zehn Jahre später fing sie an redaktionell fürs TV zu arbeiten, wo sie für Talkshows wie Schreinemakers oder Johannes B. Kerner Prominente, Politiker, Autoren und Experten interviewte. Schon dort hatte Riis ein besonderes Interesse für die "Ostgeschichten" der Gäste, weil sie zu wenig nachgefragt wurden und werden.

Antje Riis auf Instagram und Facebook: @born_in_the_gdr

Born in the GDR: Geschichte(n) aus einem verschwundenen Land

Neueste Episoden

Flachwitze-Queen, Moderatorin und Sängerin Seraphina Kalze im Gespräch mit Antje Riis

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85m 30s

Allein auf Instagram bringt sie rund eine halbe Million Menschen regelmäßig zum Lachen:
1983 in Halle an der Saale geboren, erlebt sie noch bewusst als Kind die DDR und den Mauerfall und vor allem die tiefgreifenden Veränderungen, die diese Zeit für ihre Familie mit sich bringt. Offen und sehr persönlich wie selten spricht sie über die Umbruchserfahrungen ihrer Eltern nach der Wiedervereinigung, darüber, wie diese Erlebnisse sie bis heute prägen und warum sie vieles aus ihrer ostdeutschen Erziehung bewusst an ihre eigenen Kinder weitergibt, auch wenn sie damit manchmal mit dem heutigen Zeitgeist aneckt.

Außerdem erzählt Seraphina vom frühen Verlust...

DDR-

DDR-"Asozialen-Paragraf"- Weggenommen und adoptiert: Tim Steinwender im Gespräch mit Antje Riis

80m 1s

Mein heutiger Gast ist Tim Steinwender. Seine Mutter Ramona ist 1978 erst 15 Jahre alt, als sie mit ihm schwanger wird. Doch statt Unterstützung zu bekommen, gerät sie ins Visier des Jugendamtes: die Begründung für die angebliche Kindeswohlgefährdung ist erschreckend schlicht: „jugendliche Mutti“.

Mit nur elf Monaten wird Tim seiner Mutter weggenommen und in ein DDR-Wochenheim gebracht. Wenig später unterschreibt Ramona die Adoptionsfreigabe. Kurz darauf wird sie wegen sogenannter „Arbeitsbummelei“ verhaftet und zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Der berüchtigte § 249 des Strafgesetzbuches machte es möglich, auch diffamierend als „Asozialen-Paragraf“ bezeichnet. Er kriminalisierte Menschen, die als arbeitsscheu galten oder anderweitig „aus...

Köchin des Jahres 2026: Maria Groß im Gespräch mit Antje Riis

Köchin des Jahres 2026: Maria Groß im Gespräch mit Antje Riis

89m 0s

Für diese Folge bin ich nach Thüringen gereist, genauer gesagt nach Erfurt- Bischleben in die "Bachstelze" zu Maria Groß. Wir sprechen über ihre Kindheit in der DDR, die Umbrüche nach dem Mauerfall, ihren ungewöhnlichen Weg in die Spitzenküche und darüber, wie ihre Herkunft bis heute ihre Küche prägt. Außerdem geht es um ostdeutsche Identität, Heimat, ihre Rückkehr nach Thüringen und warum Orte wie die Bachstelze gerade heute so wichtig sind.

Amor und die Kids, Die Prinzen: Tobias Künzel im Gespräch mit Antje Riis

Amor und die Kids, Die Prinzen: Tobias Künzel im Gespräch mit Antje Riis

82m 7s

Wir sprechen über seinen ungewöhnlichen Weg: vom Neunjährigen im Thomanerchor über das Leben im Internat bis hin zu ersten musikalischen Erfolgen in der DDR. Tobias erzählt von Reisen in den Westen, den subtilen Einfluss der Stasi und den Herausforderungen während der NVA-Zeit.

Natürlich geht es auch um die Zeit nach dem Mauerfall: die entscheidende Begegnung mit Annette Humpe, wie es war, die erste Popsensation aus dem Osten im wiedervereinten Deutschland zu sein und die beeindruckende Karriere mit Millionen verkaufter Tonträger und warum jetzt der richtige Moment für ein Comeback von „Amor und die Kids“ ist